KONZERT IN ARITHMEUM

Moskauer Vokalensemble "Ave Maria" im Arithmeum

Von Barbara
Kaempfert-Weitbrecht

In ihrer Reihe "Concerto discreto" im Bonner Arithmeum prasentiert die Deutsche Welle jetzt ein Weihnachtskonzert mit dem Titel "Russische Weihnachten". Zu Gast war das Moskauer Vokalensemble "Ave Maria", das sich ausschlie?lich aus Solisten (vier Frauen- , drei Mannerstimmen) zusammensetzt und am Klavier von einer - uberaus versierten - Pianistin begleitet wird.

In zwei Teile war der uberaus gut besuchte Abend gegliedert, der erste stand unter dem Motto "Ave Maria" und hatte in der Tat auch mehrere "Ave Maria"- Vertonungen versammelt: von Bortnjansky, Mozart, Brahms und Iraida Jusupova. Es war reizvoll, wie die Darbietungen der Stucke aufgeteilt waren, das reichte von Soli uber Duette und Terzette bis zum vollen klangstarken Tutti. Wobei die Spezifika der einzelnen Stimmen selbst im Ensemble-Klang durchaus horbar bleiben.

Ein weiterer Programmteil war mit "The feeling of Christmas" uberschrieben und vereinte Apart-Swingend-Freudiges aus Amerika von Natalie Slith und John Rutter mit Stimmungsvoll-Besinnlichem aus Russland hier von Grechaninov, der Jusupova, Rachmaninov von Sviridov. Das Ganze endete mit einem sehr hurtig und charmant servierten Weihnachtskanon von Mozart. Begeisterter Beifall am Ende und noch zwei Zugaben.

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